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Beschreibung des Arzneimittels: Mexidol (Mexidolum)

MEXIDOL (Mexidolum). 3-Hydroxy-6-methyl-2-ethylpyridinsuccinat.

Kristallines Pulver, weiß oder cremeweiß. Leicht wasserlöslich.

Entsprechend der chemischen Struktur ist Mexidol das Salz der Bernsteinsäure (Succinat), das Emoxipin entspricht.

Mexidol ist wie Emoxipin ein Inhibitor der Prozesse freier Radikale (Antioxidans), hat jedoch eine stärkere antihypoxische Wirkung.

Mexidol hat ein breites Spektrum an biologischer Aktivität. Es ist bei verschiedenen Arten von Hypoxie wirksam: Es hat eine ausgeprägtere und nachhaltigere Wirkung als Dibunol (Ionol). Das Medikament erhöht die Widerstandsfähigkeit des Körpers gegen sauerstoffabhängige pathologische Zustände (Schock, zerebrovaskulärer Unfall usw.), verbessert die Gedächtnisfunktionen, verringert die toxischen Wirkungen von Alkohol usw.

Mexidol wird zur Behandlung von akuten zerebrovaskulären Unfällen, dyszirkulatorischer Enzephalopathie, vegetovaskulärer Dystonie, atherosklerotischen Funktionsstörungen des Gehirns und zur Linderung von Entzugssymptomen bei Alkoholismus und Drogenabhängigkeit unter anderen Bedingungen, die mit Gewebehypoxie einhergehen, vorgeschlagen.

Mexidol wird intramuskulär oder intravenös (in einem Strom oder Tropfen) angewendet. Es wird empfohlen, ein Inkjet-Präparat zu verabreichen, um Entzugssymptome und autonome und sympathoadrenale Paroxysmen zu lindern und bei einem akuten zerebrovaskulären Unfall zu tropfen.

Bei intravenöser Verabreichung wird steriles Wasser zur Injektion als Lösungsmittel empfohlen. Mexidol wird tropfenweise 5-7 Minuten lang mit einer Geschwindigkeit von 60 Tropfen pro Minute in einen Strom injiziert. Die Dosierungen werden individuell verschrieben.

Die Behandlung beginnt mit einer Dosis von 100 mg 1-3 mal täglich, wobei die Dosis schrittweise erhöht wird, bis eine therapeutische Wirkung erzielt wird. Die Dauer der Behandlung und die Wahl einer individuellen Dosis hängen von der Schwere des Zustands des Patienten und der Wirksamkeit der Behandlung ab. Die maximale Tagesdosis sollte 800 mg nicht überschreiten.

Zur Behandlung eines akuten zerebrovaskulären Unfalls (Schlaganfall) wird Mexidol in den ersten 2 bis 4 Tagen intravenös in einer Dosis von 200 bis 300 mg und dann dreimal täglich intramuskulär 100 mg verschrieben.

Bei Patienten mit dyszirkulatorischer Enzephalopathie und vegetovaskulärer Dystonie wird das Arzneimittel dreimal täglich intramuskulär in einer Dosis von 50-100 mg verabreicht.

Beim Entzugssyndrom wird Mexidol 2 bis 3 Mal täglich intramuskulär in einer Dosis von 100-200 mg oder 1 bis 2 Mal täglich intravenös (Tropf) verabreicht. Bei neurotischen und neuroseartigen Erkrankungen wird es intramuskulär in einer Dosis von 50 bis 400 mg pro Tag verschrieben.

Zur Behandlung der atherosklerotischen Demenz bei älteren Patienten wird Mexidol intramuskulär in einer Dosis von 100 - 300 mg pro Tag angewendet.

Bei akuter neuroleptischer Intoxikation wird das Medikament intravenös in einer Dosis von 50 bis 300 mg pro Tag angewendet.

Mexidol ist im Allgemeinen gut verträglich. Bei einigen Patienten können Übelkeit und Mundtrockenheit auftreten.