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Beschreibung des Arzneimittels: Fepranon (Phepranonum)

FEPRANON (Phepranonum). 1-Phenyl-2-diethylamino-1-propanonhydrochlorid.

Synonyme: Abulemin, Amfepramon, Amfepramonum, Amphepramon, Anorex "Orto", Danulen, Diethylpropion, Dobesin, Keramm, Natorexic, Parabolin, Regenon, Tenuate, Tepanil usw.

Weiß oder Weiß mit einem leicht cremig gefärbten kristallinen Pulver von bitterem Geschmack. Leicht löslich in Wasser und Alkohol.

Fepranon kann als Analogon von Phenamin angesehen werden, jedoch verursachen die Merkmale der chemischen Struktur einige Unterschiede in den pharmakologischen Eigenschaften dieser Verbindungen.

Das Medikament hat eine magersüchtige Aktivität. Im Vergleich zu Phenamin hat Fepranon eine schwache stimulierende Wirkung auf das Zentralnervensystem und hat eine geringe Wirkung auf periphere adrenerge Strukturen, d. H. Es hat eine etwas selektivere anorexigene Wirkung.

Indikation für die Anwendung von Fepranon ist hauptsächlich exogene (Verdauungs-) Fettleibigkeit; Es kann auch bei adiposogenitaler Dystrophie (in Kombination mit einer Hormonersatztherapie), bei Hypothyreose (in Kombination mit Thyreoidin) und anderen Formen von Fettleibigkeit angewendet werden. Die Behandlung erfolgt in Kombination mit einer kalorienarmen Diät, falls erforderlich, mit Fastentagen.

2 bis 3 mal täglich eine halbe Stunde oder eine Stunde vor den Mahlzeiten (Frühstück und Mittagessen) in Form von Tabletten mit 0,025 g (25 mg) einnehmen. Bei guter Verträglichkeit und unzureichender Wirkung können Sie die Dosis auf 4 Tabletten pro Tag erhöhen. Der Behandlungsverlauf 1, 5 - 2, 5 Monate. Bei Bedarf Kurse mit Pausen von 3 Monaten wiederholen.

Fepranon wird normalerweise gut vertragen. Bei Patienten mit Überempfindlichkeit und Überdosierung können jedoch Reizbarkeit, Schlaflosigkeit, Mundtrockenheit, Übelkeit, Verstopfung oder Durchfall und andere Nebenwirkungen auftreten. Bei der Verschreibung des Arzneimittels an Personen mit Erkrankungen des Herz-Kreislauf-Systems und mit Hyperthyreose ist Vorsicht geboten.

Die Behandlung sollte unter strenger ärztlicher Aufsicht durchgeführt werden.

Das Medikament ist kontraindiziert bei Schwangerschaften, fortgeschrittenen Formen von Bluthochdruck, schweren zerebrovaskulären Unfällen, Myokardinfarkt, Thyreotoxikose, Glaukom, Hypophysen- und Nebennierentumoren, Diabetes mellitus, erhöhter nervöser Reizbarkeit, Epilepsie, Psychose und schweren Störungen. Das Medikament sollte nicht an Patienten verschrieben werden, die Monoaminoxidasehemmer einnehmen (siehe Nialamid).

Es wird nicht empfohlen, das Medikament am Nachmittag einzunehmen (um Schlafstörungen zu vermeiden).

Freisetzungsform: Tabletten auf 0,025 (25 mg) in einer Packung mit 50 Stück.

Lagerung: Liste A. An einem trockenen, dunklen Ort. Es ist nur auf Rezept erhältlich.