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Beschreibung des Arzneimittels: Sotalol (Sotalol)

SOTALOL (Sotalol).

4ґ- [1-Hydroxy-2- (isopropylamino) ethyl] methansulfonanilid.

Erhältlich in Form von Hydrochlorid.

Synonyme: Gilukor, Darob, Loritmic, Sotagexal, Sotaleks, Tachitalol, Berlex, Betapace, Darob, Gilucor, Loritmic, Sotahexal, Sotalex, Tachytalol.

Weißes kristallines Pulver. Löslich in Wasser, Ethanol und Propylenglykol.

Es ist ein nicht selektiver Blocker von β 1 - und β 2 - adrenergen Rezeptoren, während es gleichzeitig aufgrund seiner elektrophysiologischen Eigenschaften zu Antiarrhythmika der Klasse III gehört.

Wie andere β-Adrenoblocker (klassifiziert als Antiarrhythmika der Klasse II) reduziert Sotalol die Häufigkeit und Stärke von Herzkontraktionen und verlangsamt die atrioventrikuläre Überleitung. Wie Amiodaron und andere Antiarrhythmika der Klasse III blockiert es jedoch den Kaliumstrom der verzögerten Gleichrichtung, erhöht die Dauer des Aktionspotentials und die absolute Refraktärzeit in allen Teilen des Herzleitungssystems. Diese Merkmale der Wirkung von Sotalol gaben Anlass, es als Antiarrhythmikum der Klassen III und II (einen gemischten Wirkmechanismus) zu betrachten.

Bei oraler Einnahme wird es schnell und vollständig resorbiert, die Bioverfügbarkeit beträgt etwa 100%, T Ѕ - 7-18 Stunden; Praktisch keine Biotransformation in der Leber, wird hauptsächlich über die Nieren ausgeschieden.

Zuordnung hauptsächlich bei ventrikulären Tachyarrhythmien, einschließlich Kammerflimmern, ventrikulärer Tachykardie, Tachykardie bei Patienten mit Thyreotoxikose; selten - mit supraventrikulären Tachyarrhythmien.

Nach Angaben, die in der ausländischen medizinischen Literatur veröffentlicht wurden, übertraf die Wirksamkeit von Sotalol bei längerer Anwendung signifikant (2-mal mit 4-Jahres-Follow-up) die Gesamtwirksamkeit verschiedener Antiarrhythmika der Klasse I nicht nur in Bezug auf die Verhinderung des Wiederauftretens gefährlicher ventrikulärer Arrhythmien, sondern auch in Bezug auf die Verhinderung der sogenannten "Arrhythmie" und "Herz" Tod und Tod aus allen Gründen.

Es kann auch bei Angina pectoris (insbesondere in Kombination mit Tachyarrhythmien) und bei arterieller Hypertonie angewendet werden.

Wird normalerweise oral in Form von Tabletten (vor den Mahlzeiten mit etwas Wasser abgewaschen) in einer Dosis von 0,04 g 2-3 mal täglich angewendet. Bei Bedarf wird eine Einzeldosis (im Abstand von 2-3 Tagen) auf 0,08 bis 0,16 g und je nach Wirkung und Verträglichkeit zweimal täglich auf 0,24 bis 0,32 g erhöht. Die Behandlung erfolgt unter sorgfältiger medizinischer (kardiologischer) Aufsicht.

Bei paroxysmalen Arrhythmien werden sie 10 Minuten lang intravenös mit 0,02 bis 0,12 g unter Kontrolle des EKG verabreicht, und der Blutdruck wird erforderlichenfalls in Abständen von 6 Stunden erneut verabreicht.

Mögliche Nebenwirkungen sind die gleichen wie bei anderen wahllosen β-Blockern (siehe Anaprilin). Manchmal wird eine arrhythmogene Wirkung beobachtet (Tachykardie vom Typ „Pirouette“).